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Schröder, Mark. Soziale Netzwerke. Denn sie wissen nicht, was sie tun. Computerworld. February 13, 2009.

Soziale Netzwerke. Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Bei der eidgenössischen Volkszählung im Jahr 2000 waren 53 Formularfelder auszufüllen. Wer sich in einem sozialen Netzwerk wie Face-book, MySpace oder Xing mit allen geschäftlichen und persönlichen Angaben registriert, füllt bis zu 96 Felder aus. Das ergab eine Analyse von Professor Hendrik Speck von der Fachhochschule Kaiserslautern. Von vielen Mitgliedern würden die Daten arglos in die Netze eingetragen, so Speck.

Angesichts der Datenflut weist Speck darauf hin, dass in den Netzwerken nicht nur "echte“ Freunde angemeldet seien. Dass mit den Daten tatsächlich Geschäfte gemacht werden, beweisen entsprechende Angebote wie "Selling 13000 Oxford Students" über graue Kanäle im Internet.

Speck ruft die Anwender, den Gesetzgeber und die Netzwerkbetreiber zum Handeln auf. Benutzer sollten sich in Minimalismus üben, die Behörden Richtlinien festlegen. Von den Providern fordert der Wirtschaftsinformatiker einen Verhaltenskodex.

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Professor Hendrik Speck. 2007.

Prof. Hendrik Speck
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Department of Computer Sciences
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66482 Zweibrücken
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