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Ungerer, Bert. Mailfilter: Kommunikation im Griff. Gut gesiebt. iX CeBIT 2007. pp. 30.

Mailfilter: Kommunikation im Griff. Gut gesiebt.

E-Mail gehört zu den beliebtesten Internetanwendungen. Spammer und Phisher konnten noch keine nennenswerte Zahl von Anwendern zurück zu Fax und Briefpost treiben - und das ist den vielen wirksamen Filterlösungen zu verdanken.

Weder Blogs noch Instant Messenger können etwas daran ändern: Internetanwender starten morgens zuerst ihr Mailprogramm. Wer keinen Filter einsetzt und nicht zu den Glücklichen mit „unverbrannter“ Adresse gehört, beendet es besonders nach Wochenenden oder nach dem Urlaub am liebsten gleich wieder: Nach Schätzungen einiger Filterhersteller belief sich der Spam-Anteil Ende 2006 auf über 90 Prozent aller E-Mails.

Auch wenn sich die Lage wieder ein wenig entspannt hat: Ein vernünftiges Arbeiten mit E-Mail kann ohne Filterprogramme nicht funktionieren. Die arbeiten in Firmen häufig an zentraler Stelle: entweder auf dem Mailserver selbst oder in Form eines zusätzlichen Gerätes. Das bietet mehrere Vorteile. Zunächst erleichtert es dem Filter die Arbeit, denn der kann umso besser zwischen erwünschten und unerwünschten E-Mails entscheiden, je mehr er davon zu Gesicht bekommt.

Eine zentrale Platzierung des Filters verhindert zudem, dass Würmer und Trojaner überhaupt ins Unternehmensnetz gelangen und auf möglicherweise ungeschützten PCs ihr Unwesen treiben. Ferner arbeiten nicht nur die häufig eingesetzten IMAP-Server, sondern auch Speicher- und Archivierungslösungen ohnehin zentral.

Der aus Anwendersicht entscheidende Grund für eine zentrale Filterung: Es gibt zwar etliche gut funktionierende Lösungen für Arbeitsplatzrechner, etwa die in Thunderbird enthaltene. Wer mehrere PCs einsetzt, womöglich zum Teil über langsame Anbindungen, empfindet Filtertrainung und Herunterladen von E-Mails jedoch als Geduldsspiel, wenn sie nicht vorsortiert über die Leitung kommen.

Cebit-Besucher können nicht nur kommerzielle und freie Filterprodukte besichtigen, sondern sich Spam auch als Forschungsgegenstand präsentieren lassen: SpamCan von der Fachhochschule Kaiserslautern analysiert laut Projektleiter Hendrik Speck den Fluss von E-Mails wie soziale Netzwerke und soll Spam-Quellen und Absichten der Absender visualisieren. Vielleicht ein kleiner Trost für die geplagten Empfänger. (un)

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Professor Hendrik Speck. 2007.

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